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Bei einem Pyramidentraining wird in einer Trainingseinheit in verschiedenen Intensitätsbereichen trainiert. In der Regel werden Intensitäten über 60% des 1-RM eingesetzt, so dass ein Training der intramuskulären Koordination mit einem Hypertrophietraining kombiniert wird.

Durch ein Pyramidentraining entstehen durch die verschiedenen Belastungsintensitäten vielfältige Trainingsreize auf das neuro-muskuläre System.

Methoden des Pyramidentrainings

Die gängigsten Trainingsform beim Pyramidentraining stellen die einfache und doppelte Pyramide dar.

Doppelte Pyramide

Training in Pyramidenform kann so gestaltet werden, dass die Belastungsintensität (das zu bewegende Gewicht) zunächst zunimmt und anschließend wieder abnimmt. Bei dieser Form des Pyramidentrainings spricht man von der doppelten Pyramide.

Einfache Pyramide

Als Variation kann auch ein einfaches Pyramidentraining eingesetzt werden. Bei der einfachen Pyramide wird zunächst durch hochintensive Belastungsreize das neuro-muskuläre System gefordert. Anschließend wird das zu bewegende Gewicht nach und nach verringert, so dass der Muskelmetabolismus angesprochen und somit morphologische Anpassungsreaktionen ausgelöst werden.

Schematische Darstellung der einfachen und doppelten Pyramide

Literaturverzeichnis

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Tegtbur, U., Busse, M. & Kubis, H. Körperliches Training und zelluläre Anpassung des Muskels. Unfallchirurg 112, 365–372 (2009). https://doi.org/10.1007/s00113-009-1627-9

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