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Weshalb werden wir in der Sonne braun?

Sonnenbad einer Frau


Kaum zu glauben aber wahr: Dass wir eine schöne Urlaubsbräune mit nach Hause nehmen, ist ein Schutzmechanismus unseres Körpers.

Die Zellen unserer Haut enthalten die sogenannten Melanozyten. Diese sind für die Produktion des dunkeln Farbstoffes Melatonin verantwortlich. Der Speicher für diesen Farbstoff ist von Hauttyp zu Hauttyp unterschiedlich. Während der keltische Typ (Hauttyp I) im Schnitt eine Speicherkapazität von 50 Einheiten hat, ist der schwarze Hauttyp (Typ VI) mit einer Speicherkapazität von 500 Einheiten pro Zelle ausgestattet. Das heißt nicht, dass die Anzahl von Melanozyten verschieden ist. Es unterscheiden sich Möglichkeiten zur Speicherung des produzierten Farbstoffes und die Ausprägung der Melaninproduktion. Aus diesem Grund benötigen hellere Hauttypen länger, um braun zu werden.

Warum ist das Braunwerden nun ein Schutzmechanismus?

Die Einwirkung des zellschädigenden UV-Lichts beansprucht unsere Haut. Nutzen wir keinen Lichtschutzfaktor oder nehmen zu häufig und zu lange Sonnenbäder, kann das unsere Haut nachträglich schädigen. Die Braunfärbung ist sozusagen ein Selbstschutz unseres Körpers, damit die Haut nicht verbrennt und nicht so stark geschädigt wird. Denn die zellschädigenden Strahlen werden dann von den oberen, bereits abgestorbenen Hautzellen aufgehalten. Aus diesem Grund ist das Hautkrebsrisiko bei dunkelhäutigen Menschen viel geringer als bei hellhäutigen Menschen.

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