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Die willkürlich aufzubringende Kraft wird als Maximalkraft bezeichnet. Das neuromuskuläre System ist jedoch in der Lage höhere Kräfte produzieren, als dies willkürlich möglich ist. Diese nicht willkürlich abrufbaren Kraftreserven werden als autonom geschützte Reserven bezeichnet.

Die Differenz zwischen der willkürlichen Maximalkraft und der tatsächlich vom Nerv-Muskel-System theoretisch produzierbaren Kraft, wird auch als Kraftdefizit bezeichnet. Unter normalen Umständen gibt der menschliche Körper die autonomen Kraftreserven nicht frei, um sich vor Verletzungen und lebensgefährlicher Erschöpfung zu schützen.

Die autonom geschützten Reserven abzurufen gelingt nur unter äußeren Umständen wie massiven Stresssituationen in Form von beispielsweise Wut und Todesangst, beziehungsweise äußerer Einflussnahme durch Methoden wie Hypnose, Elektrostimulation oder der Gabe von leistungssteigernden Substanzen.

Bei einem durchschnittlich trainierten Menschen beträgt der Abstand zwischen willkürlicher Maximalkraft und der Absolutkraft etwa 30% und lässt sich nachweislich bis auf etwa 5% verringern, wie im Leistungssport beobachtet werden kann. Das Kraftdefizit, also die Differenz zwischen Maximalkraft und Absolutkraft, lässt sich durch ein IK-Training verringern.

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