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Chakra Yoga für einen ausgeglichenen Körper und Geist

So öffnest du deine Energiezentren
Junge Frau erdet sich in einer Meditation der Chakra Yoga Praxis und wirkt sehr entspannt.

Ob du dich vital und stark fühlst, hängt neben deiner körperlichen auch mit deiner geistigen Gesundheit zusammen. Durch Chakra Yoga kannst du deine mentale Stärke beeinflussen und deine Ziele erreichen. Um deine Chakren zu finden, musst du wissen, dass du deinen Körper mit feinstofflicher Energie vitalisieren kannst. Dazu ist es zunächst wichtig, zu wissen, was Chakras sind, wo du sie in deinem Körper spürst und wie du deinen Energiefluss durch Chakra Yoga optimal steuerst.

Was sind Chakren?

Im Bereich Yoga, aber auch im Buddhismus und in der traditionellen Chinesischen Medizin, wird mit Chakren gearbeitet. Chakra beutetet in der Ursprungssprache Sanskrit so viel wie „Rad“, „Kreis“ oder „Diskus“. Wie der Name schon sagt, bewegen sie sich in ständigen Kreisbewegungen. Sie stellen kleine Energiezentren dar, an denen sich deine Energiebahnen kreuzen. Zu finden sind sie dabei überall in der feinstofflichen Hülle deines Körpers. Deren Aufgabe ist es, die kosmische Lebensenergie „Prana“ aufzunehmen. Je mehr du davon aufnehmen kannst, desto mehr lädst du dich energetisch auf und belebst deinen Geist und Körper. Um dich für deine individuellen Chakren zu sensibilisieren und die Funktionsweise jedes einzelnen Energiezentrums zu erkennen, kannst du eine kleine Wahrnehmungsübung machen:

  1. Nimm eine aufrechte Haltung ein: Spüre die Erdung der Füße auf dem Boden, nimm deinen Körper von den Füßen über die Wirbelsäule bis zum Scheitel wahr.
  2. Schließe deine Augen und halte sie während der Übung geschlossen
  3. Reibe deine Handflächen ca. 30 Sekunden lang aneinander
  4. Anschließend hältst du deine Hände in einem Abstand von ca. 50 Zentimetern auseinander, aber auf gleicher Höhe
  5. Nun führe deine Handflächen langsam immer näher zueinander
  6. Du spürst beim aufmerksamen Zusammenführen ein energetisches Feld zwischen deinen Händen
  7. Je näher sich die Hände kommen, desto dichter wird das Feld und desto spürbarer dessen kreisende Energie
  8. Ziehe deine Hände langsam wieder auseinander, um die Übung zu beenden und das Feld loszulassen
  9. Zum Abschluss öffne deine Augen und schüttele deine Hände sanft aus

Nachdem du gespürt hast, wie die Energie in Form von Schwingungen in einer ständig kreisenden Bewegung rotiert, ist dein Chakra geöffnet. Dies erkennst du an den Energieströmen, den sogenannten „Nadis“. Das Gesamtziel des Chakra Yogas ist es, alle deine Chakren zu öffnen und offen zu halten. In der Praxis ist dies jedoch nahezu unmöglich. Daher ist es wichtig, immer wieder in dich hineinzuhören, um festzustellen, ob eines deiner Chakren eventuell blockiert ist.

Der herabschauende Hund dehnt im Yoga den gesamten Körper und öffnet den Herz- und Brustbereich.

In der Lehre des Chakra Yoga wird jedem deiner Hauptchakren eine bestimmte Farbe zugeordnet. Wie bei einer Blume mit unterschiedlichen Blütenblättern, nehmen auch die verschiedenen Chakren ihre Energie aus der Umwelt auf und geben diese auch wieder ab. Dabei steht jedes Chakra für ein bestimmtes Lebensthema und dessen Lebensenergie. Wenn du es schaffst, alle deine Chakren zu öffnen, ist der Zustand der Harmonie erreicht und du strahlst diese aus.

Die 7 Chakren: Welche gibt es?

In den diversen Lehren und Systemen, wie beispielsweise dem Chakra Yoga, variieren die Meinungen über Chakren an sich, sowie über deren Anzahl und Verortung in deinem Körper. Meist werden dennoch die sieben Hauptchakren gelehrt:

Die 7 Hauptchakren

  • Wurzelchakra
  • Sakralchakra/ Sexualchakra
  • Nabelchakra
  • Herzchakra
  • Kehlkopfchakra/ Halschakra
  • Stirnchakra/ Drittes Auge
  • Kronenchakra

An diesen Knotenpunkten kreuzen sich die Nadis (feinstoffliche Energieströme) in deinem Körper. Diese Knotenpunkte sind lediglich die 7 wichtigsten von abertausenden Chakren innerhalb deines Körpers. Jedem Chakra wird eine bestimmte Position in deinem Körper zugeordnet. Dies wirkt sich wiederum auf bestimmte Körperdrüsen aus. Auch ist jedem ein bestimmtes Lebensthema zugeordnet, welches deine Emotionen widerspiegelt. Solltest du dich momentan in einer Existenzkrise befinden, die dir alle Lebenskraft raubt, blockiert dein Wurzelchakra von deinem Beckenboden und Steißbein aus deinen Nebennieren und Lymphdrüsen.

Welches Chakra die verschiedenen Körperpartien und Lebensthemen beeinflusst, haben wir dir hier in einer Übersicht aufbereitet:

Übersicht der Energiezentren und ihrer Eigenschaften

Chakra Sanskrit Lage Farbe Lebensthema Wirkweise auf Drüsen
Wurzelchakra

Muladhara Chakra

Beckenboden, Steißbein

Rot

Existenz, Materielles, Lebenskraft

Nebennieren, Lymphdrüsen

Sakralchakra/ Sexualchakra

Svadhisthana

Genitalbereich, Wirbelsäule

Orange

Sexualität, Kreativität, Lebensfreude

Keimdrüsen

Nabelchakra

Manipura

Solarplexus, Bauchnabel

Gelb

Willenskraft, Selbstvertrauen, Transformation

Bauchspeicheldrüse

Herzchakra

Anahata

Brustmitte

Grün, Rosa

Liebe, Mitgefühl, Offenheit

Thymusdrüse

Kehlkopfchakra/ Halschakra

Vishuddha

Kehlkopf/
Halsmitte

Türkis, Blau

Kommunikation, Ausdruck, Reinigung

Schilddrüse

Stirnchakra/ Drittes Auge

Ajna

Zwischen den Augenbrauen

Dunkelblau, Indigo

Konzentration, Intuition, Selbsterkenntnis

Hypophyse

Kronenchakra

Sahasrara

Schädeldecke

Violett, Weiß

höheres Bewusstsein, Verbindung zum Göttlichen

Zirbeldrüse

Was ist Chakra Yoga?

Durch Yoga kannst du deinen Geist vor dem Äußeren reinhalten und im Inneren deinen Frieden finden und diesen halten. Das Chakra Yoga ist eine Möglichkeit, die gängige Yoga-Praxis zu erweitern. Das Chakra Yoga hilft dir dabei, die Chakren wahrzunehmen, zu öffnen und zu spüren. Damit kannst du deine Energie nicht nur ausgleichen, sondern auch in Zukunft dafür sorgen, dass deine Energieströme nicht mehr durch negative Einflüsse aus der Bahn geworfen werden. Wenn deine Energie sich harmonisch auf deine Gefühle, Gedanken und Stimmungen auswirkt, kannst du auch künftig nach Außen zufriedener und gestärkt auftreten. Um diesen Zustand zu erreichen, werden im Chakra Yoga verschiedenste Yogatechniken und Yogaübungen genutzt. So werden deine feinstofflichen Energieströme beeinflusst. Ziel ist die Harmonisierung deines Energiesystems und die Erdung mit der Umwelt. Dadurch erreichst du einen ausgeglichenen Zustand.

Chakra Yoga – welche Asanas du für welche Chakren anwenden darfst

„Asanas“ bezeichnen im Yoga bestimmte Körperhaltungen und Übungen. Für deine Praxis solltest du eine möglichst ruhige und angenehme Atmosphäre wählen. Der stetige Bewegungsfluss zeichnet Asanas aus – auch wenn die Bewegung in deinem Inneren stattfindet. Diesen aktiven Fluss erreichst du durch bewusstes Einatmen und Ausatmen, auch „Pranayama“ genannt. Dadurch kannst du als praktizierender Yogi die Lenkung deiner Aufmerksamkeit und Lebensenergie auf die einzelnen Chakren steuern. Begonnen wird dabei vom untersten Chakra (Wurzelchakra) nach oben zum obersten Chakra (Kronenchakra).

Neben dem ursprünglichen Asana gibt es viele weitere Asanas, also Yogastellungen, mit denen du auf deine Chakren einwirken kannst. Stellst du also fest, dass einige deiner Chakren blockiert sind, oder möchtest dem einfach nur vorbeugen, kannst du aus einer Vielzahl an Posen auswählen. Welche Übungen für das entsprechende Chakra am besten geeignet sind, kannst du der folgenden Tabelle entnehmen:

Mit Chakra Yoga zur inneren Balance

Chakra Blockade Atmung Asanas Ausbalanciertes Chakra
Wurzelchakra

Existenzängste, Unsicherheit, Gewichtsprobleme, Darmerkrankungen

Wechselatmung

  • Berg
  • Katze/Kuh
  • Kranich

Lebenskraft, Selbstbewusstsein, Stabilität, bessere Verdauung

Sakralchakra/ Sexualchakra

Aggression, Wut, Traurigkeit, Süchte

Bauchatmung

  • Ausfallschritt
  • Dynamische Schulterbrücke
  • Taube
  • Vorbeuge
Lebensfreude, Selbstwertgefühl, emotionale Ausgeglichenheit
Nabelchakra

Materialismus, Kontrollzwang, Rücksichtslosigkeit, Ruhelosigkeit, Unzufriedenheit

Feueratmung

  • Halbe Vorbeuge
  • Bogen
  • Handstand
  • Boot

Gelassenheit, innere Harmonie, Frieden

Herzchakra

Negativität, Trennung, Zweifel, Depression

Brustatmung

  • Leichte Rückbeuge
  • Schulterbrücke
  • Volles Rad

Liebe, Mitgefühl, Optimismus, Fröhlichkeit

Kehlkopfchakra/ Halschakra

Verschlossenheit, Rationalismus, Schüchternheit, Kommunikations-blockaden

Uyaji Atmung
  • Kopfstand
  • Nackenkreise
  • Schulterstand
  • Hund

Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit, Inspiration, Selbstbestimmung

Stirnchakra/ Drittes Auge

Isolation, Realitätsverlust, Kopflastigkeit

Wechselatmung

  • Kopfstand
  • Löwe

Konzentration, Intuition, Selbsterkenntnis, Bewusstsein

Kronenchakra

Ziellosigkeit, Verunsicherung

Wechselatmung

  • Meditation
  • Padmasana (Lotussitz)

Vollkommenheit, Fülle, Verbindung zum Göttlichen

Beispielübung zum Herzchakra: Die Brücke zu anderen und dir selbst

Das Herzchakra befindet sich in der Mitte der Brust, also nicht ganz bei deinem Herzen. Es bildet als 4. die Mitte der 7 Hauptchakren. Seine besondere Aufgabe liegt in der Verbindung der 3 oberen und der 3 unteren Chakren. Die oberen Chakren symbolisieren die Spiritualität, welche mit deinem Geist und deiner Seele in Verbindung stehen. Die unteren Chakren stehen für deinen physischen Körper und die damit verbundenen Sinneserfahrungen. Visuell ist dein Herzchakra die Mitte zwischen Himmel und Erde. Grundsätzlich steht es für die Erfahrungsdimension der Liebe – egal ob zu einer anderen Person oder zu dir selbst.

Ein blockiertes Herzchakra äußert sich vor allem durch körperliche Beschwerden im Brustbereich, also im Herzen und der Lunge. Die Brustdrüse, auch Thymusdrüse genannt, ist der Mittelpunkt des Chakras. Das hat zur Folge, dass Beschwerden in diesen Körperregionen oder aber auch in Form eines schlechten Blutdrucks auftreten können. Seelische Folgen wären eine negative Grundhaltung, Zweifel oder aber auch Depressionen. Um diese zu lindern, kannst du verschiedene Rückenbeugen und Dehnübungen aus dem Chakra Yoga anwenden. Dafür optimal ist beispielsweise der Herzöffner als Rückbeugeübung. Hier findest du eine Anleitung, wie du diese Yogatechnik ausüben kannst:

Junge Frau praktiziert die Herz öffnende Brücke in ihrem Yoga Flow.
  1. Breite deine Yogamatte in einer ruhigen und angenehmen Umgebung aus
  2. Wärme dich zunächst durch Dehnübungen auf
  3. Lege dich mit dem Rücken auf deine Yogamatte und stelle die Füße auf den Boden
  4. Deine Arme liegen zunächst locker an der Seite deines Oberkörpers
  5. Rolle Wirbel für Wirbel von der Gegend des Wurzelchakras, dem Kreuzbein, beginnend nach oben auf, bis dein Gewicht auf deinen Schulterblättern liegt
  6. Ziehe deine Schulterblätter zusammen und die Schultern weg von deinen Ohren. Für eine noch intensivere Dehnung kannst du die aufliegenden Hände ineinander verschränken. Dein Hintern ist angespannt, der Bauch fest
  7. Schiebe nun deinen Brustkorb gen Himmel und spüre eine Dehnung in der Vorderseite deines Oberkörpers
  8. Öffne dein Herz

In dieser Yogahaltung kannst du nun verweilen. Sie öffnet deine Brust und lässt deinem Energiefluss freien Lauf.

Auch im Chakra Yoga ist alles Einstellungssache

Um dein Potential auszuschöpfen, ist deine Grundhaltung dennoch von besonderer Bedeutung. Diese Übungen sind nur eine Hilfestellung. Deine mentale Stärke schlummert stets in dir. Selbstoptimierung kannst du also nur erreichen, wenn du dir deiner Schwächen und Mangel „bewusst“ wirst. Es ist also essenziell, sich auch mit den negativen Einflüssen zu befassen, um in deine volle Energie zu kommen. Dazu musst du vor allem auf deine blockierten Chakren achtgeben. Sie verraten dir, wo dein Potential noch besser ausgeschöpft werden kann. Erst dann kannst du deinen momentanen Ist-Zustand erkennen und eine für dich individuelle Zielsetzung formulieren. Behalte dabei die Ganzheitlichkeit im Kopf! Um sich vollständig zu öffnen und deine komplette Power freizusetzen, ist es erstrebenswert, alle Chakren zu öffnen – mit sich in Balance zu sein. Wie genau du bei der Optimierung deiner mentalen Stärke vorgehst, kannst du in dem folgenden Video erfahren:

Die wichtigsten Schritte, die du in der Arbeit mit deinen Chakren berücksichtigen solltest hier nochmal für dich auf einen Blick:

  1. Werde dir bewusst, wo du gerade stehst und finde Ansätze, an denen du Optimierungsbedarf siehst
  2. Formuliere ein konkretes Ziel
  3. Setze dir einige Meilensteine und Etappenziele
  4. Finde Wege und Methoden, wie du diese Ziele erreichst
  5. Glaube an dich und maximiere dein Durchhaltevermögen, beispielsweise durch eine Yoga-Stunde oder Asanas, die dir in diesem Moment guttun

❀ Öffne dich für deinen Energiefluss und finde zu deiner inneren Balance! ❀

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