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7 Tipps, damit Sie Stress nicht so stresst

Umgang mit Stress

Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf äußere Einflüsse. Je nach Empfinden, wird eine Unterscheidung nach positivem und negativem Stress getroffen.

Positiver Stress, auch Eustress genannt, entsteht beispielsweise beim Sport. Er fördert Körper und Geist und macht uns zufrieden.

Negativer Stress (Distress) hingegen, entsteht beispielsweise durch eine nicht zufriedenstellende Arbeitssituation, Zeitdruck und die ständige Erreichbarkeit. Oftmals wird Stress als Distress empfunden, wenn er über einen längeren Zeitraum anhält und schlimmstenfalls in einen dauerhaften Zustand übergeht.

Wie lässt sich negativer Stress nun vermeiden?

Stress lässt sich kaum ausschließen, da es sich um eine natürliche Reaktion des Körpers handelt. Aus diesem Grund ist es ratsam, die persönliche Widerstandsfähigkeit und den Umgang mit Stress durch gezieltes Training zu verbessern. Die Schwelle der Stressempfindlichkeit lässt sich deutlich erhöhen, wenn folgende Tipps berücksichtigt werden:

1. Realitätscheck

Ist die Situation wirklich so schlimm, wie sie gerade empfunden wird? Bevor man den Kopf in den Sand steckt, lohnt es sich die Situation rational zu prüfen. Was sind meine Handlungsoptionen? Was ist die schlimmste Konsequenz? Welche Aufgabe hat die höchste Priorität?

Ein konsequentes und schematisches Vorgehen erleichtert den Umgang mit den zu bewerkstelligen Aufgaben und Entscheidungen.

2. Ziele setzen und diese verfolgen

Sich möglichst viel auf einmal vornehmen und die Erwartungen sehr hoch zu stecken, ist meist zum Scheitern verurteilt. Dies kennt wohl jeder von den Vorsätzen für das neue Jahr an Sylvester. Fragen Sie sich, welche Zielerreichung realistisch ist und nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. Erledigen Sie ihre Aufgaben nacheinander und nicht gleichzeitig. Etappensiege sollten dabei mit einer kleinen Belohnung gefeiert werden. Damit wird die intrinsische Motivation zusätzlich extrinsisch verstärkt. Das hilft beim Durchhalten.

3. Ausreichend schlafen

Ein ausgeruhter Körper ist ein leistungsfähigerer Körper. Sorgen Sie dafür, dass es Ihrem Körper gut geht, damit Sie in stressigen Zeiten von dem aufgebauten Wohlfühlpolster schöpfen können.

4. Erholungsinseln erschaffen

Sich im Alltag eine kleine Auszeit nehmen, sorgt für ein ausgeruhtes und durchdachtes Handeln. Entscheidungen und Reaktionen sollten nicht immer ad hoc getroffen werden. Wenn Sie eine Situation als sehr anstrengend empfinden, nehmen Sie sich eine kleine Auszeit, um Kraft zu schöpfen und den Gedanken und Entscheidungen eine kleine Pause zu gönnen. Nach einer kurzen Erholungspause kann man mit neuer Kraft in die Aufgaben starten.

5. Entspannungsübungen

Es gibt einige Entspannungstechniken, die dabei helfen, sich auf sich selbst zu konzentrieren und Kraft zu tanken. Zu nennen sind hier beispielsweise Progressive Muskelentspannung, Yoga oder Autogenes Training. Es lohnt sich einen Kurs zu Entspannungstechniken zu besuchen, um herauszufinden welche Technik die richtige für sich ist. Die Konzentration auf den eigenen Körper hilft, Stress abzubauen und Achtsamkeit zu üben. Wichtig ist, dass die Entspannungsübungen regelmäßig durchgeführt werden, damit sich die Wirkung langfristig einstellen kann.

6. Sport

Schaffen Sie sich einen Ausgleich zum Alltag. Sport ist für viele ein wirkungsvolles Instrument. Der Kopf wird „frei", der Puls geht hoch und man kann sich mal so richtig schön auspowern. Diese Kombination hilft uns Stress abzubauen. Bekommt die sportliche Betätigung eine Regelmäßigkeit, steigt die Schwelle für das Stressempfinden, da es zu einer geregelten Entlastung des Körpers kommt.

7. AEHO-Regel

Die AEHO-Regel umfasst vier grundsätzliche Einstellungen: Akzeptanz, Entwicklung, Humor und Optimismus. Sie beschriebt nicht das Hinnehmen aller Gegebenheiten, sondern den Umgang mit den Anforderungen des Lebens.

Steht Ihnen eine schwierige Aufgabe bevor, sollten sie diese als Herausforderung sehen und sich schematisch an die Lösung des Problems begeben. Ist die Aufgabe gemeistert, machen Sie sich den Erfolg bewusst. Das Bewusstmachen gibt Ihnen Kraft für die nächste Aufgabe und Ihr Selbstvertrauen wird steigen.

Eine Veränderung ist immer möglich – wenn Sie sich nur trauen. Sind Sie mit einer Situation unzufrieden, weil Sie diese stresst oder Sie es nicht vollständig vertreten können, dann trauen Sie sich diese zu ändern. Achten Sie dabei darauf, nicht zu hohe Erwartungen an andere zu haben, sondern konzentrieren Sie sich auf Ihr Handeln. Nur Sie sind dafür verantwortlich, dass Sie glücklich sind.

Eine gute Portion Humor und Optimismus helfen, Situationen besser zu Händeln und gestärkt mit den Anforderungen umzugehen. Nehmen Sie nicht alles vollkommen ernst, sondern halten Sie sich etwas Kapazität für Spaß am Leben frei.

Berücksichtigen sie alle Einstellungen der AEHO-Regel, stellt sich am Ende Zufriedenheit ein. Das Beste daran: Zufriedenheit macht glücklich und senkt Ihre Stressanfälligkeit.

Fazit

Stress und Leistungsfähigkeit sind eng miteinander verbunden.

Stress entsteht im Kopf! Berücksichtigen Sie die oben genannten Tipps, kann die Widerstandsfähigkeit gegen das Stressempfinden deutlich erhöht werden. Lassen Sie sich also nicht von der Situation beherrschen, beherrschen Sie die Situation!

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