Asanas sind Körperstellungen im Stehen, Sitzen oder Liegen und bilden neben der Meditation den wohl bekanntesten Teil der Yogapraxis.
In der modernen Interpretation des Yoga wird oftmals vergessen, dass Asanas nicht das eigentliche Ziel des Yoga sind, sondern nur ein Mittel zum Zweck.
Das ursprüngliche Ziel des Yoga ist die Meditation in der Meditationssitzhaltung. Um in dieser Meditationssitzhaltung möglichst lange verharren zu können, benötigt ein Yogapraktizierender einen gesunden und geschmeidigen Körper.
Die Asanas sind somit als ein Training für den Körper zu verstehen, um diesen für die Meditation vorzubereiten. Dabei muss jedoch zwischen Asanas und Gymnastik oder Sport unterschieden werden.
Eine Asana (= Körperübung, Yoga Stellung bzw. Yoga Pose) entsteht durch die Kombination von Atmung, Bewegung und Konzentration.
Im Sinne der Ganzheitlichkeit besitzt jede Asana körperliche, geistige und energetische Wirkungen.
Die Asanas dienen dazu, den Körper gesund und fit zu halten sowie flexibel und dehnbar als Voraussetzung für die Meditation.
Die Yoga Stellungen wirken allesamt auf die Wirbelsäule und stimulieren bzw. lenken die zentrale Energie im Körper.
Nachfolgend findest du die geläufigsten Asanas, die von Yoga Anfängern durchgeführt werden können:
Nachfolgend findest du Asanas, die von fortgeschrittenen und körperlich fitten Yogis durchgeführt werden:
Yoga Übungen bringen viele positive Effekte mit sich; dazu gehören:
Ziel des Yogas ist es, durch die präzise Ausführung der Übungen, den Geist zur Ruhe zu bringen. Eine Yogaübung entsteht erst durch die Einheit von Atmung, Bewegung und Konzentration.
Es ist daher wichtig, dass du einige Dinge beachtest, wenn du Yoga Stellungen und Yoga Posen durchführst:
Folgende Punkte solltest du beim Yoga stets befolgen, damit du die gewünschten Effekte erzielst und Yoga verletzungsfrei praktizieren kannst:
Yoga stellt eine nach wie vor dynamische und lebendige Tradition dar, deren Übungskatalog keineswegs abgeschlossen ist.
Grundsätzlich hat jeder Praktizierende die Möglichkeit eigene Asanas zu schaffen und zu praktizieren.
So kommt es, dass in manchen Schriften von bis zu 84.000 unterschiedlichen Asanas die Rede ist.
Gerade für Yoga Trainer stellen Asana-Gruppen daher eine Hilfe dar, um die Asanapraxis zu strukturieren, zu gestalten und zu variieren.
Die Einteilung der Asanas, Yoga Stellungen und Yoga Posen in Gruppen kann nach verschiedenen Merkmalen erfolgen:
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Merkmal |
Beschreibung |
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Übungsgrad |
Anfänger, Mittelstufe, Fortgeschrittene |
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Grundhaltung |
stehend, sitzend, Umkehrhaltung etc. |
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Wirkung |
verdauungsfördernd, energetisierend, flexibilitätssteigernd etc. |
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Ausführung |
dynamisch oder statisch |
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Ausrichtung der Wirbelsäule |
neutral, rotiert, vorgebeugt etc. |
Jeder übt nach seiner körperlichen Konstitution. Vom Übungsleiter werden stets verschiedene Varianten bzw. Level einer Übung zur Verfügung gestellt, so dass der Teilnehmer selbst erspüren und entscheiden kann, welche die für ihn geeignete Variante ist.
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Übungsgrad |
Anfänger |
Mittelstufe |
Fortgeschrittene |
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Voraussetzungen |
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Inhalte |
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Die Ausrichtung jeder Asana orientiert sich an der Bewegungsrichtung, bzw. der Haltung der Wirbelsäule. Hier werden fünf Hauptbewegungen unterschieden.
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Ausrichtung |
Beschreibung |
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Neutrale Wirbelsäule |
Die Wirbelsäule ist neutral in natürlicher Doppel-S-Krümmung |
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Seitbeuge |
Die Wirbelsäule wird in der Frontalebene bewegt (nach links/rechts geneigt) |
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Vorbeuge |
Die Wirbelsäule wird aus dem Becken in der Sagittalebene nach vorn gebeugt. |
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Rückbeuge |
Die Wirbelsäule wird aus der Brust in der Sagittalebene nach hinten gebeugt. |
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Rotation |
Die Wirbelsäule wird um ihre Längsachse rotiert |
Beachte folgende Grundprinzipien, und du wirst nachhaltig Spaß und Erfolg beim Yoga haben:
Yoga ist allgemein hin gesund und kann von den meisten Menschen bedenkenlos durchgeführt werden. Bestimmte körperliche Einschränkungen können jedoch dazu führen, dass du vorsichtig sein solltest oder nur nach Rücksprache mit einem Arzt Yoga Übungen durchführen solltest.
Dazu gehören:
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