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Kühlt unser Körper zu stark ab, schalten sich diverse Schutzmechanismen ein. Diese sind unwillkürlich und dienen der Wärmeproduktion.

Bei Kälte gibt es verschiedene Funktionen, die der Körper aktivieren kann. Nimmt die Außentemperatur stark ab, verändert sich zu Beginn die Durchblutung des Körpers. Die Blutgefäße verengen sich bei Kälte, wodurch der Körper weniger Energie verliert. Gleichzeitig beginnen wir langfristig zu frieren und zu schaudern. Dadurch steigt jedoch der Blutdruck an, da das Herz das Blut aufgrund der Verengung mit einem größeren Widerstand durch den Organismus pumpen muss.

Es werden dann vermehrt die inneren Organe und das Gehirn durchblutet, um sicherzustellen, dass die Körperkerntemperatur erhalten bleibt. Zugleich stellen sich die Haare auf und es kommt zur sog. Gänsehaut.

Damals, vor vielen tausend Jahren, als die Körperbehaarung beim Menschen noch weitaus ausgeprägter war, diente dieser Vorgang der Schaffung eines Wärmepolsters. Heute, wo wir nur noch wenig behaart sind, ist diese Funktion fast zwecklos. Deshalb greift der Körper zu einem weiteren Schutzsystem: Da Wärme über Bewegung erzeugt werden kann (wir kennen das vom Sport), beginnt der Körper die Muskeln zucken zu lassen. Diese Minibewegungen sorgen für ein Aufrechterhalten bzw. Ansteigen der Körpertemperatur.

Das Frösteln und Zittern bei Kälte ist also ein unwillkürlicher Schutzmechanismus, mit dessen Hilfe Wärme produziert wird und unser Körper vor Kälte und Auskühlen geschützt wird.

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